Yang Chengfu Tai Chi Center - Schulen für das Taijiquan der Yang Familie

Diese Webseite über Schulen des "Traditionellen Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan" kann mit seriösen Fachinformationen bei der Lehrersuche für Unterricht oder Ausbildung helfen. Denn bei der Wahl der geeigneten Schule kann ein Laie vieles falsch machen. Zudem bietet die Seite Hintergrundinformationen zu den zahlreichen Stilrichtungen innerhalb des Yang-Taijiquan, die auf Yang Chengfu zurückgehen. Sie sind zwar rund um den Globus verteilt, aber sie arbeiten alle nach identischem "Stickmuster", das man am kurz und knapp als "traditionell-esoterische Heilslehre" bezeichnen kann. Der DTB hat dazu ein Alternativ-Korrektiv entwickelt unter der Ägide des Arbeitskreises "Yang Chengfu Tai Chi Chuan Center Hamburg".

Yang Chengfu Tai Chi Center - Schulen für traditionelles Yang Family Taijiquan

PROFESSIONELLE LEHRERSUCHE: Die DTB-Workgroup "FIND A TEACHER" belegt: Lehrer für das "Traditionelle Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan" sind oft nicht so qualifiziert, daß der DTB sie ohne Nachschulungen zertifizieren könnte. Das DTB-Korrektiv (s. Yang-Chengfu-Center-Syndrom") nutzt das bewährte Modell des "Richtig Lernens und Lehrens", das seit langem auch von anderen Institutionen übernommen wurde. Dabei stehen Transparenz und Teilnehmerschutz im Mittelpunkt. Dieser wissenschaftliche Lehransatz weist einen hoch effizienten Weg zu mehr Gesundheit, Entspannung, Lebensqualität und Zufriedenheit. DTB-Ausbilder Dr. Langhoff: Ein Wort "in eigener Sache" nach rund 50 Jahren Erfahrung mit östlichen Künsten: Mein Spezialgebiet ist zugleich meine Stärke: Individuelle Ausbildung für Situationen in jedem Einzelfall. Ein so anspruchsvolles Unterfangen wie die Suche nach dem optimalen Lehrinstitut sollte man professionell angehen und die Richtlinien von ideologie-freier Erwachsenenbildung zugrunde legen. Der promovierte DTB-Ausbilder hat bereits rund 80 Seminar-Wochen in der Zentrale geleitet. Er informiert gern unter 040 2102123.

Yang Chengfu Tai Chi Center - Schulen, Qualifizierung und EU-Schulung

DTB-Lehrerausbildungen vermitteln neben praktischen Kenntnissen die nötige Theorie - und wichtiges Hintergrund-Wissen zu Zielen und Zwecken von Organisationen. Für den DTB gelten Yang Juns europäische Center als "Bermuda-Dreieck" - vieles ist mittlerweile verschollen, was früher als anzustrebende Werte eines anspruchsvollen Lehrer-Profils galt. Dies gilt ebenso für andere Yang-Stil-Organisationen. Bei der Lehrersuche nach Unterricht im Yang-Family-Taijiquan sollte man dies genau beachten, um Mißerfolge zu vermeiden.

Für den DTB bilden Datenschutz und Transparenz im Bereich europäischer Schulen für Taijiquan und Qigong einen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Das Geschäftsmodell chinesischer Taiji-Qigong-Dynastien ist für den DTB nicht akzeptabel. Ein Musterbeispiel für die Defizite bildet Yang Juns "International Association" mit ihren weltweiten "Yang-Chengfu-Centern". Leider gibt es für die europäischen Yang-Chengfu-Taii-Center bis heute keine "Europa-Filiale" von Yang Juns "International Association", die einen speziellen Europa-Kurs für die hier wichtigen Belange verfolgen könnte. Ein Mangel auch deswegen, weil die Vereinigung ja nicht gerade "anfaßbar" ist - Ziele und Zwecke dieser "Mission zum Wohle der Menschheit" werden konkret ja nur verkörpert von ihrem Präsidenten. Doch Artikel, Interviews, Seminare und Demonstrationen von Yang Jun basieren allesamt auf den Mängeln und Defiziten, die ich in den 12 Punkten des "Yang-Chengfu-Center-Syndroms" beschrieben habe. Für mich bildet der Unterricht von Yang Jun eine Art "Bermuda-Dreieck", in dem ein Großteil all dessen unauffindbar verloren gegangen ist, was Glaubwürdigkeit, Transparenz und Verwortllichkeit im westlichen Bildungsbereich ausmachen sollte. In der Gefolgschaft des Meisters wird dies typischerweise im Sinne der chinesischen "Wude-Morals" tabuisiert. Fazit: So verdrehen sich die Nadeln des Moral-Kompasses der Inneren Haltung zu einer Art Beliebigkeit nach dem Motto "Tai Chi is what I want it to be". Yang-Jun-Seminare sind somit Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Eine spürbare Verbesserung wird, da bin ich mir sicher, nun die EU-Zertifizierung mit sich bringen. Diesem europa-weitem DTB-Projekt zur Transparenz und Erkennbarkeit im Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan haben sich bereits mehrere Institutionen angeschlossen. Und zunehmend hat es den Anschein, als spürten auch etliche Schüler in seiner Community diesen Verlust - jedoch gleichen sie dem, der den verlorenen Schlüssel nicht dort sucht, wo er ihn verloren hat sondern unter der Laterne, ... weil es dort heller ist.

Das Lebenswerk des Altmeisters Yang Chengfu (1883-1936) war Ausgangspunkt einer weltweiten Entwicklung, die rasch eine Eigendynamik entfaltete. Unterschiedliche Schulen und mehrere Organisationen bieten Lehrerausbildungen an. Besonders die internationale Verbände-Landschaft ist im Laufe der Zeit immer komplexer und unübersichtlicher geworden. Seit auch Glaubensgemeinschaften hierzulande tätig sind, ist die Intransparenz noch erheblich gewachsen. Es gibt zwei neuere Entwicklungen im sogenannten "Yang Family Tai Chi Chuan" - der DTB gibt einen Überblick im internationalen Kontext:

Aufgrund der zunehmenden Info-Flut wird klare Erkennbarkeit von Lehrern, Schulen und Verbänden immer wichtiger. Helfen kann das neue Projekt der "EU-Zertifikate". Eingearbeitet sind die Erfahrungen mit deutschen Krankenkassen und ihrer Förderung gemäß der "Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP)" und ihren "Standardisierten Konzepten.

Das weltweit verbreitete Yang-Chengfu-Taijiquan hat ein neues Zuhause in Europa - herzlich willkommen bei unserem internationalen Tai-Chi-Forum . Einer unserer Schwerpunkte ist das "Grundgesetz des Yang-Stils, die "Zehn Prinzipien nach Yang Chengfu". Quelle: Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan-Center.

Schulen der Yang Family

Die von Yang Zhenduo und Yang Jun schriftlich autorisierten Center zum Lehren des "Traditional Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan" sind vereinigt in der "International Yang Style Taijiquan Association". Doch diese ist auf Verbandsebene isoliert. Die in deren Satzungszielen verankerte angestrebte Kooperation mit anderen Martial-Arts-Verbänden ist mit Ausnahme der engen politischen Zusammenarbeit mit den Vertretern  der anderen Taiji-Familien offenbar nicht realisiert. Wo wäre je ein Center Mitglied irgendeines anderen Kampfkunst-Verbandes geworden? Die Center-Community hat - wie andere Glaubensgemeinschaften auch - den vermeintlichen Vorteil, es nicht nötig zu haben, sich mit lästigem Fakten-Check auseinander setzen zu müssen. Man könnte sich vollständig konzentrieren auf die von den "Spin-Doktoren des Seattle-Clans" vorgefertigte Verpackung der Heilslehre zum Wohle der Menschheit". Doch auch hier  fremdelt ein Großteil der Community und Center basteln sich eigene, beliebige Identitäten nach dem New-Age-Motto "Taiji is what I want it to be". Dies erschwert wowohl Erkennbarkeit als auch Vergleichbarkeit und behindert damit Transparenz und Verbraucherschutz in der  ohnehin von Sektiertum gekennzeichneten Szene

International Yang Style Taijiquan Association der Meister Yang Zhenduo und Yang Jun

Update: 2018 feiern sowohl Yang Juns "International Yang Family Tai Chi Chuan Association" als auch der DTB-Arbeitskreis "Yang-Chengfu-Center-Syndrom" ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Der DTB stellt dazu die spannende Frage: Zieht die Association aus ihrem massiven Mitgliederschwund nun Konsequenzen und welche Auswirkungen entstehen darüberhinaus für die viel umfangreichere Community aller Varianten des Yang-Chengfu-Taijiquan? Online-Text hier: "International Yang Family Taijiquan Association".

Massiver Mitgliederschwund

Kürzlich teilte Yang Juns "International Association" mit, daß ca. zwei Drittel aller Mitglieder über die vergangene Dekade wieder ausgetreten sind - der verbleibende Rest ist weltweit verteilt und bildet eine weitgehend isolierte Community - wo wäre je ein Center in einen Landesverband aufgenommen? Die signifikante Schwächung der Glaubensgemeinschaft für das "traditional Yang Family Taijiquan" ist u. a. der Tatsache geschuldet, daß sie nicht durch eine einheitliche Corporate Identity erkennbar ist: Jedes Yang Chengfu Center bastelt sich eine eigene Innere Haltung aus der Mission des Meisters. Diese ist übrigens an keiner Stelle in ihrem vollen Umfang dargestellt, sodaß vieles der Gefolgschaft unbekannt bleiben muß. Die Folge ist klar: Die Ideologie der "Heilsbotschaft zum Wohle der Menschheit" wird unzureichend kommuniziert und die Inhalte des Lehrstoffs der Yang-Jun-Seminare werden unrichtig wiedergegeben.


Exkurs 1

Schulen: Yang Chengfu Center für das "traditionelle Tai Chi der Familie Yang"

Großmeister Yang Juns "Seattle-Mission" beruht auf einer daoistischen Heilslehre. Seine "Center-Mission zum Wohle der Menschheit" gleicht dem sprichwörtlichen "Buch mit sieben Siegeln". Sein Credo wurzelt in der chinesischen Wushu-Tradition, die vielen Westlern fremd und ungewohnt ist. Zudem bilden die vom Großmeister reklamierten (und nicht belegten) Besonderheiten des Geschäftsmodells ja eher einen arg strapazierten Flickenteppich als ein kohärentes Ganzes "aus einem Guß". Dies ist für die "Corporate Identity" und auch für die Wahrheitssuche gleichermaßen hinderlich.

Yang Chengfu Center als "weltweiter Hort und Hüter des wahren Yang-Family-Taijiquan"? Statistiken und Schaubilder über die weltweite Entwicklung von Schulen des Yang-Familien-Taiji-Stils sind gefragt - und tatsächlich sind solche Übersichten eine gute Möglichkeit, Image und Kompetenz von Schulen rasch zu beurteilen. Die Center-Mission beruht auf der Vision des "Übervaters" Yang Zhenduo. Als Vater-Figur ist der Freigeist weit besser geeignet als Altmeister Yang Chengfu mit seinem Zeitgeist des Peking der dreißíger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts.

In der heutigen immer komplexer werdenden Welt fühlt sich mancher Taiji-Adept angezogen von den einfachen Botschaften von Glaubensgemeinschaften. Die "Seattle-Mission" mit ihrer Bestimmung "zum Wohle der Menschheit" bildet dabei keine Ausnahme. Man lese dazu Yang Juns aufschlußreichen Web-Eintrag auf Esoguru.com über "Innere Welten". Dieses Portal der Esoterik-Branche sammelt die wichtigsten Vorträge der größten spirituellen Esoterik-Meister. Des Großmeisters eingängige Botschaft seiner "Inneren Welt" ist leicht verständlich und sein Anspruch auf Wahheit kommt ganz ohne Kritik aus - genau wie bei anderen Glaubensgemeinschaften auch. So entsteht unversehens das mentale Modell einer unerschütterlich in sich ruhenden Community, die sich ihrer Einzigartigkeit und Privilegiertheit bewußt ist. Ihre sinnstiftende Motivierung ist primär geprägt von dem Bedürfnis nach Harmonie und Einigkeit.

Schriftlich zertifizierte Zentren und Schulen: Weltweit bieten die sogenannten "Yang Chengfu Tai Chi Center" dem Linienhalter Meister Yang Jun uniforme lokale Stützpunkte für Seminare und Lehrgänge seiner "International Association (IYSTCCA oder IYFTCCA)", die seltsamerweise zwei offizielle Namen trägt. Hierzulande ist weder diese Dachorganisation noch ihre Schulen vom Dt. Taichi-Bund (DTB e. V.) anerkannt - im Gegenteil hat sich der DTB e. V. des öfteren distanziert - der Zentral-Verband und seine Mitglieder möchten mit der "Shanxi-Seattle-Mission" nicht in einen Zusammenhang gebracht werden.

Wiederholt wurden die längst überfälligen Reformen angemahnt - jedoch ohne jeden Erfolg. Das ist angesichts ihrer esoterischen Ausrichtung auf die eng gefasste Denkungsart des "Linienhalters in der 5. Generation" auch nicht verwunderlich. Um so wichtiger ist die Sensibilisierung in der Erwachsenenbildung und das klare Auseinanderhalten von "Fakten" und "Gefühlten Fakten". In der Methodologie der Association ist ein kontnuierlicher Faktencheck wie beim DTB nicht erkennbar. Auch manche Center und Affiliated Schools beschränken sich auf ihren Webseiten auf die unkommentierte Wiederholung der Mantras ihrer chinesischen Meister, ohne diese zu verifizieren, zu bewerten oder zu korrigieren. Dadurch kann es leicht zu Intransparenz, Täuschungen und Irrtümern gerade bei Laien kommen.

Update/ Artikel-Hinweis: Das "Yang-Chengfu-Center-Syndrom"

Setzt man sich mit den traditionell bestimmten Strukturen und Denkweisen hinter den Kulissen der "Yang Chengfu Center" auseinander, so bieten die offiziellen Abschlussberichte der "Internationalen Tai-Chi-Symposiums 2009 und 2014" von Meister Yang Jun wohl die beste Quelle. Dabei bleiben Transparenz und Teilnehmerschutz wie so oft auf der Strecke.

Auch Aussagen der Schulleitungen der beiden deutschen Center" bieten einen guten Ansatzpunkt, um die Ungeeignetheit esoterisch-traditioneller Methoden für westliche Erwachsenenbildung zu verstehen. Siehe dazu den Website-Rezensionen "Johannes Mergner, Berlin" und "Frank Grothstück, Köln".

Da die beiden Direktoren ihrer IA-Dachorganisation in Seattle Loyalität und Gehorsam schulden, ist das Vertrauen in neutrale Beratung natürlich eher begrenzt. Wenn die zahlreichen Forschungsbelege der Dt. Clearingstelle Yang-Family-Taijiquan des Zentralverbandes DTB zutreffen, so ist ein Großteil der Werbe-Botschaften falsch bzw. suggeriert vieles, was falsche Eindrücke erwecken könnte. Daher hat die Bundesvereingung für EU-Zertifizierung die Center auch nicht anerkannt.

Die Yang-Jun-Mission beruht auf der Vision des "Übervaters" Yang Zhenduo.  Im Zentrum deutscher Kritik steht der Vorwurf der "verkürzten Info durch Halwahrheiten", d. h. es würde an der nötigen Wahrheit/ Recherche gespart und der Interessierte könnte sich kein neutrales, realistisches Bild machen über die Association, die angeschlossenen Center und die Schulen (Affiliated Schools). Interessanterweise hat man bereits den Namensgeber Yang Chengfu den ähnlichen Vorwurf gemacht, er würde sein Wissen nicht an seine Schüler weitergeben (s. die Infos von Mike Sigman in seinem 6H-Forum). Auch der DTB kommt zu einer ähnlich negativen Beurteilung und spricht von einem "Yang-Chengfu-Center-Syndrom". Vergleichbar einer komplexen Mangel-Erkrankung, bei der entscheidende Bestandteile fehlen, ist die dünne Info-Lage so unzureichend, dass sich selbst Lehrende aus dem engen Yang-Jun-Umfeld den DTB-Service seit vielen Jahren nutzen. Quelle: Rezension Yang Familie International Yang Family Tai Chi Association 

Exkurs 2

Schulen: Die "International Yang-Family Tai Chi Association", das "Traditional Yang-Family Tai Chi" und die "Yang-Family"

Die Genealogie von Meistern stellen Verbände der einzelnen Taiiji-Familien gern mit Familien-Soziogrammen dar. Doch die Probleme reichen oft weit unter die Oberfläche. In der Öffentlichkeit sind die Meister der Yang-Familie durchweg bekannter als die Meister der anderen Familienstile. Das liegt einerseits daran, dass der Yang-Stil weltweit am verbreitetsten ist und andererseits an der massiven Werbung der Familie Yang. Da diese sich in zwei divergierende Zweige aufgeteilt hat, sind auch deren Werbe-Aussagen völlig unterschiedlich konzipiert. Gemeinsam ist der Bezug auf den Stammbaum der Familie seit Yang Luchan. Doch dahinter schwelt ein Machtkampf der zerstrittenen Clans. Es ist der Streit darüber, wer für das "traditionelle Tai Chi" steht. Von den Fakten her ist die Sachlage klar: Der älteste Yang-Chengfu-Sohn Yang Shouchung unterrichtet die ältere Form und sein jüngerer Bruder aus zweiter Ehe Yang Zhenduo unterrichtet die modernisierte Form.

Doch hier kommt die chinesische Politik ins Spiel: Yang Zhenming war 1949 nach Hongkong geflüchtet - und wurde seither in der Volksrepublik China als "Persona Non Grata" offiziell totgeschwiegen. Als Gegenpart wurd der in China verbliebene Yang Zhenduo aufgebaut. Während dieser früher fairerweise seine Form als "Yang-Stil" bezeichnete, änderte er dies später in "traditionell" - ich vermute, auf Druck chinesischer Funktionäre. Dieses "Gezerre um die Deutungshoheit" zeigt sehr anschaulich, welch große Rolle Begrifflichkeiten und Schlagworte in der Werbung spielen können. Daher sollte sich jeder Lehrer auskennen mit den unseriösen Suggestionen, die Bezeichnungen wie "Yang-Family Tai Chi" heutzutage beinhalten.

Exkurs 3

Deutsche Verbände, Schulen und Yang Chengfu Center

Der DTB-Dachverband wird von Laien bisweilen irrtümllich für die deutsche Center-Dachorganisation" von Großmeister Yang Jun gehalten - diese ist jedoch der "Seattle-Shanxi-Familienclan" mit seiner "International Association". Der Dt. Taichi-Bund und die "Qualitätsgemeinschaft Tai Chi Zentrum" unterrichten vielmehr ein "Korrektiv zu Folklore und Eso-Guru-Kult". Es ist dies eine zukunftsorientierte, weiterentwickelte Form des "Yang-Chengfu-Taijiquan", das auf der Yang-Zhenduo-Form" basiert. Die Kooperative ist jedoch keinesfalls ein Dachverband für Yang Chengfu Center, da die Center der International Association nicht als Mitglieder aufgenommen werden. Einer der Gründe für die Versagung der Mitgliedschaft ist die esoterisch-traditionelle Arbeitsweise mit Kulturkodex des Wushu und die fehlende weltanschauliche Neutralität. Quelle: Workgroup Yang Chengfu Tai Chi Center Hamburg. Tai Chi Verband/ Taiji Verbände Im Mittelpunkt vieler Taiji-Verbände stehen die zehn Yang-Stil-Prinzipien. Entsprechende einführende Forschungen und Studien wurden von den Arbeitskreisen Tai Chi Dachverband / Taijiquan Dachverband seit der Gründung des Dt. Taichi-Bundes 1996 betrieben (Tai-Chi-Dachverband). Insbesondere Forschung und Lehre könnten europaweit standardisiert werden. Dies kann in Abstimmung mit chinesischen Organisationen erfolgen und es können westliche Konzepte von Gesundheitssport, Prävention, Bewegungslehre, Bewegungsforschung eingearbeitet werden wie dies bereits mit der Qualitätsgemeinschaft TAI CHI ZENTRUM seit deren Gründung 1988 geschieht (Taijiquan-Dachverband/ Tai-Chi-Dachverband). 

 Traditionelles Tai Chi Chuan / Traditional Tai Chi Chuan

Die lange Zeit geheimen Überlieferungen des traditionellen Yang-Stils bilden seit Yan Luchans Weiterentwicklung der im Chen-Dorf gelernten Kampfkunst-Anwendungen die Basis des Familien-Tradition. Als dann noch die im Besitz der Wu-Familie befindlichen Klassischen Schriften der Familie Yang zugänglich gemacht wurden, war das "Yang-Familien-Tafelsilber" perfekt. Die Einschätzung von Yang Chengfu, mit ihm sei das Optimum der Langform erreicht und weitere Veränderungen würden zu einem Disaster führen, erhöhte noch den Nimbus des Einzigartigen - jedenfalls für Laien. Hinter den Kulissen erkennen Experten jedoch unschwer inszenierte Täuschung und Klitterung. In der Etikettierung "Traditional Tai Chi" liegt grundsätzlich die Gefahr von Irreführung  von Nicht-Fachleuten, die in gutem Glauben auf der Suche sind nach der Ursprünglichkeit der "wahren" oder "klassischen" Yang-Stil-Form. Seit der Veröffentlichung von Yang Chengfus frühen Fotos (ca. 1918) diskutiert man in der Wushu-Fachwelt die Vorteile und Nachteile von Abänderungen des traditionellen Yang-Stils. Auch heute noch rätseln in diesem Zusammenhang Verbände weltweit über Yang Chengfus Ausführung. Sie wird oft als befremdlich und überraschend eingestuft - kein Wunder, denn sie haben "nicht überlebt": Keine heutige Organisation, die ihr Tajiquan als "traditionell" einstuft, folgt dieser Variante. Warum das so ist, muß ungeklärt bleiben. Siehe dazu die Expertise des Dt. Taichi-Bundes. Diese deutsche Bundesvereinigung gilt manchen als "Zentral-Verband für das Yang-Chengfu-Taijiquan" und seine Distanzierung vom angeblichen "Traditional Yang Family Taijiquan (Workgroup Yang Chengfu Tai Chi Center).

 DTB als "Zentral-Verband für deutsche Schulen des Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan"

Wie DTB-Recherchen nachweisen, bieten Vereinigungen für Yang-Chengfu-Taijiquan Suchenden durchweg nur sehr bedingt empfehlenswerte Orientierungen. Verbände haben allzu offt ihren eigenen Kompaß, dessen abgelenkte Nadel den Norden nicht dort anzeigt, wo er in Wahrheit liegt. Ihre innere Haltung ist voreingenommen und somit für den ernsthaft Suchenden irreführend. Der DTB empfiehlt sich als bewährtes Korrektiv zu dieser besonders für Laien intransparenten Situation. Er sieht sich angesichts sein übergreifenden, ganzheitlichen Konzepts, seiner ideologie-freien Denkungsart und seiner wissenschaftlich-objektiven Arbeitsweise in der Rolle einer Art "Zentral-Verband für Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan". Mehrere Zusammenschlüsse haben seine richtungweisenden Qualitätsstandards übernommen. Durch die Fortschritte in der europa-weit angestrebten "EU-Zertifizierung" könnte er sich langfristig als ein Zentralverband zu einr einheitlichen Dachorganisation für die Förderung und Entwicklung des Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan positionieren. Damit bekäme auch die DTB-Nachschulung im Problembereich Yang Chengfu Tai Chi Center" einen neuen Stellenwert. Praktisch gesehen DTB-Jahresseminare unter Leitung von Dr. Stephan Langhoff und der Trägerschaft des Tai Chi Zentrum Hamburg. Der Lehrstoff dieser alljährlichen Lehrgänge berührt auch Fragestellungen, die im Gegensatz zu eng-gefaßten Dogmen auf ungefiltertem Faktencheck basieren. Verantwortungsvolle Lehrer, die ihre Schüler nach dem DTB-Methodik des "Richtig Lernens und Lehrens" unterrichten, profitieren davon sehr. DTB-Prüfungen sind freiwillig - und es sind keine "Gesinnungsprüfungen"! .

Yang Chengfu Tai Chi Center - Qualification and EU-Certification

The life's work of master Yang Chengfu (1883-1936) was the starting point of a worldwide development, which quickly developed its own momentum. Different schools and several organizations offer instruction. In particular, the variety of international associations has become more complex over time. Since faith communities have become more active, the lack of transparency has grown significantly. There are two recent developments in the so-called "Yang Family Tai Chi Chuan" - the DTB provides a comprehensive overview in an international context: Given the increasing flood of information, clear recognition of teachers, schools and associations has proven increasingly important. The new project of "EU certificates" can help. The experience gained with German health insurances and their funding according to the "Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP)" and their "Standardized Concepts". See our workgroup: The world-wide Yang Chengfu Taijiquan has established a new home in Europe - welcome to our international Tai Chi Forum - we seek contacts, exchanges and meetings. One of our priorities is the "Yang Style Basic Law, the Ten Principles of Yang Chengfu."

Yang-Family-Tai-Chi in der Kritik

Für etliche Lehrer ist Yang-Family-Taijiquan nach wie vor eine unantastbare Glaubenssache. Chinesische Verbände propagieren eine Sehweise zwischen Eso-Guru-Kult, Fiktionen und Moralkodex. Etliche  deutsche Institutionen distanzieren sich davon. Der Taijiquan-Qigong-Bundesverband DTB macht darauf aufmerksam, dass neue Forschungen grundlegende Lehrsätze der Familien-Clans widerlegen. Dabei bilden Verbände, Seminare und Videos den Faktencheck. Daher nutzen immer mehr Lehrende moderne Erkenntnisse und größere Zusammenhänge für ihren Unterricht und ihr eigenes Verständnis (Quelle: International Yang Family Tai Chi Association).

Rolle der Multimedia/ Medien

Früher erfolgte die Weitergabe chinesischer Kampfkünste geheim und in der Regel nur an Familienmitglieder. Diese Methode kann man als "von Herz zu Herz" bezeichnen. Heute dagegen stehen jedem Interessierten moderne Lehrmittel wie Bücher, Manuskripte und Lehrvideos zur Verfügung - oft sogar kostenlos.  Angesichts dieser Entwicklung wurden auch in der Yang-Family immer mehr sogenannte "geheime Transmissionen" freigegeben und einer breiteren öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Yang Chengfus Standardwerke entstanden unter Mitwirkung einiger seiner Schüler. Besonders die Illustrationen von Fu Zhongwen erleichtern das Erlernen der 103 Bilder der Langform. Darauf aubauend hat Yang Zhenduo mit Yang Jun mehrere moderne Lehrvideos erstellt und weitere Bücher geschrieben. Inzwischen hat Yang Jun seinerseits Lehrmittel-Serien erstellt. Angesichts dieser Entwicklung steigt der Stellenwert moderner Medien stark an. Die Gefahren sind klar: Öffentliche Darstellung kann leicht eine Unausgewogenheit münden. Eine solche "Schieflage" ist zwar von einigen gewollt aber für den Laien und den an Wahrheit Interessierten bedeutet sie eine Irreführung. Dem möchte der DTB entgegenwirken. Als erster Schritt wurden Taiji-Form-Vergleiche erstellt: Yang-Chengfu-Tai-Chi, Yang-Zhenduo-Tai-Chi und Yang-Jun-Tai-Chi (Update: Rezension "Traditional Yang-Family-Taichi-Kiel").

 

Meister Yang Chengfu und die Familie Yang ("Yang Family Tai Chi")

Die häufig zur Schau gestellte Einigkeit der Yang-Family ist eine Illusion - so das Fazit einer Expertenrunde des Dt. Taichi-Bundes - Dachverband für Tai Chi und Qigong e. V. : Zwischen den Familienzweigen Hongkong/ London und Xian/Seattle gibt es Rivalitäten und tiefe Gräben, die noch aus der Vergangenheit stammen. Ein starkes Interesse, eine nicht vorhandene Einigkeit dennoch zu beschwören hat der Zweig von Yang Zhenduo und seinem Enkelsohn Yang Jun. Beide gehen noch einen Schritt weiter und proklamieren - quasi als offizielle Botschafter - alle Stilarten als EINE FAMILIE: "All Taijiquan is ONE Family!" Diesen Slogan propagieren sie auf dem internationalen Tai Chi Symposium 2014 im Einklang mit den Großmeistern der anderen Familien-Stile. Bereits auf dem internationalen Tai Chi Symposium 2009 hatte Yang Zhenduo diese Fiktion heraufbeschworen. Lesen Sie mehr Yang Chengfu Center Köln Berlin/ Yang Family (Yang Familie) und DTB-Zertifizierung von Yang Chengfu Center Köln Berlin

Meister Yang Chengfu und die weltweite Entwicklung des Yang-Style Taijiquan

Großmeister Yang Chengfu hat bekanntlich das von seinem Vater Yang Chienhou gelernte Tai Chi extrem verändert - so sehr, wie es vorher und nachher nicht mehr geändert wurde. Von einem "Yang-Chengfu-Taichi" kann man aber keinesfalls sprechen, weil der Großmeister selbst im Laufe seines Lebens unterschiedliche Formen als "Standard" unterrichet hat. Diese Website befasst sich mit einigen "Yang-Chengfu-Organisationen". Es geht um Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf DTB-Zertifizierung der Yang Chengfu Center für deutsche Lehrer und Schulen. Für Forscher interessant: Die Taiji-Fachliteratur löst Zweifel aus, ob die von Yang Luchan begründete Kampfkunst wirklich einzigartig ist: Internals im Shindo Yoshin Ryu Jujutsu. Dazu hat die Budo-Community des DTB study groups unterstützt: Dort heißt es:

"Viele Taiji-Lehrer im Dt. Taichi-Bund (DTB) empfinden systematische Vergleiche mit anderen Systemen als persönlich sehr hilfreich - besonders, wenn es um besseres Verständnis der unklaren Begriffe "Innere Kampfkunst" und "Innere Kraft" geht. Vergleichende Studien von japanischem Wado-Karate und Shindo Yoshin Ryu haben eine große Resonanz hervorgerufen - besonders in puncto Prinzipien, Historie und philosophisch-kulturelle Hintergründe. Solchermaßen gut informierte Taiji-Lehrer haben gegenüber Lehrern, die nicht über "den Tellerrand" schauen, entscheidende Vorteile: Sie können leicht und kompetent die in der Szene weitverbreiteten Fiktionen durch Fakten ersetzen. Der DTB rückt damit seinem Ziel, Transparenz, Ideologie-Freiheit und Teilnehmerschutz zu erhöhen, ein gutes Stück näher." Zitat-Quelle www.wado-ryu-karate.tai-chi-zentrum.de: Siehe dazu auch die Distanzierung: Saarland Berlin Takamura Shindo Yoshin Ryu

Im Kontrast dazu die Analyse eines Experten: Dr. Langhoff analysiert Shindo Yoshin Ryu - er schreibt: "Viele befreundete Tai-Chi´ler und Wado-Ryu-Karateka interessieren sich für Infos über eine Jujutsu-Stilrichtung, deren Name "Neue Schule des Weiden-Herzens" bedeutet. Vorbild des Shindo Yoshin Ryu ist das "Wesen der Weide", das Elastische, das einen effektiven Umgang mit gegnerischer Energie durch Anpassung ermöglicht ". Ausbildung Hamburg Tai Chi mit historischen Studien.

Meister Yang Chengfu, Yang Family: Associations, Yang Chengfu Center Schulen, Affiliated Schools

Yang-Family-Taijiquan Yang Chengfu Center BildungDer Dt. Taichi-Bund (DTB) analysiert renommierte Yang-Chengfu-Institutionen, den Meister Yang Chengfu selbst und den Stammbaum der Yang-Familie. Details: Tai Chi Ausbildung Hamburg. Fazit: Objektiver Vergleich und Austausch fehlen häufig. Wirklich qualifizierte Tai-Chi-Ausbildung erfordert: Mehr Hintergrund-Wissen, belegbare Fakten, Transparenz und Teilnehmer-Schutz. Dies leisten die bundesweiten DTB-Fortbildungen. Meister Yang Juns "Yang Chengfu Center Köln Berlin"sind vom DTB jedoch nicht anerkannt/ zertifiziert. die Prüfstelle de Zentral-Verbandes kann im Einzelfall aber oft helfen. DTB-Hinweis: Die neuen "offizellen" und "traditionellen" Kurz-Formen der chinesischen Hauptfamilien-Clans wie sie auf dem Tai Chi Symposium unterrichtet wurden, entsprechen nicht den DTB-Standards für Deutschland.

Yang-Family-Tai-Chi - ein Märchen als Metapher

Bei Recherchen und Diskussionen bin ich immer wieder überrascht über die Naivität, Nicht-Wissen und Nicht-Wissen-Wollen in der Taiji-Szene hierzulande. Kein Wunder, dass es da zu der von vielen Experten immer wieder beklagten Unausgewogenheit bei Sozialmedien und Interessengruppen kommen kann. Statt immer dagegen anzukämpfen,  "Wiki-Vandalism, Mob-Rule & Co" beugen und einstimmen in den Jubel um "des Kaisers neue Kleider"! Ernsthaft? Nein - aber um einmal auf der Märchen-Ebene zu bleiben, möchte ich einmal überspitzt das formulieren, was viele für wahr halten. Doch Vorsicht - ich kann dazu nur sagen: " ... und die Erde ist eine Scheibe!"

Also gemäß dem Einstein-Zitat "Phantasie ist wichter als Wissen, denn Wissen ist begrenzt" möchte ich mal so zusammenfassen: Es war einmal ein berühmter chinesischer Kampfkünstler namens Yang Luchan (auch Yang Fukui). Oder beherrschte er doch keine Kampfkunst? Jedenfalls erlernte er das Taijiquan in Chenjiagou - obwohl es den Begriff dort gar nicht gab und die Chen-Familie ihre geheimen Kampfkunst-Kenntnisse sonst nie Fremde Unterrichtete. Zusammen mit seinem Partner Wu Yuxiang verfeinerte Meister Yang das Erlernte bis zur Vollkommenheit. Oder mussten die beiden üben, weil das Gelernte niedriger Qualitität war? Jedenfalls gab es danach keine Kontakte mehr zu Chenjiagou. Bis heute wurde von jeder Generation das "Traditionelle Tai Chi der Yang-Familie" unverändert an die Folge-Generation weitergegeben. Oder nicht? Stets bildete die gesamte Großfamilie eine Einheit ohne jede Spaltung in Clans mit eigenen Linienhaltern. Mehr noch: Alle neu entstandenen Stile bildeten eine harmonische Einheit, die dies auf Symposien eindrücklich bewies. Besonders stellen die chinesischen Meister aller fünf Familien heraus, dass Taijiquan die einzige "Innere Kampfkunst" ist und alle anderen aufgrund ihrer "Härte" zu den minderwertigen "Äußeren Kampfkünsten zählen. Oder sind "Bagua" und Xingyi" auch "Innere Kampfkünste"? Oder japanische wie "Aikido" oder "Shindo Yoshin Ryu Jujutsu"?

Und wenn das alles zu schön ist, um wahr zu sein - dann schaffen Meister Yang Chengfus Kommentare zu den "Taiji-Prinzipien" Klarheit. Oder lässt sich schon das 1. Prinzip auf 14 unterschiedliche Arten übersetzen? Einem seiner Söhne (Yang Zhenduo) und seinem Ur-Enkel (Yang Jun) gebührt das Verdienst, unter dem Dach der "International Association mit den zwei Namen" weltweit "Yang Chengfu Taijiquan Center" zu gründen. Dort findet der Suchende etwas im Taijiquan sehr Seltenes, eine "Landmark of Openess". Dort lernt man "directly from the Source" im Schoße der großen "ONE Family", schaut durch die "Lens of Science" und erfährt auf Esoguru.com etwas über die Innere Welt! Quelle: Yang Family Tai Chi Yang Chengfu.


Eine besondere Rolle auf dem Taiji-Anbietermarkt nehmen die sogenannten "Yang Chengfu Taijiquan Center" von Yang Jun, dem Ur-Enkel von Yang Chengfu ein. Anders als die anderen Organisationen und anders als der andere Clan der Yang Family von Yang Zhenming verwendet Yang Jun explizit den Namen des großen Standardisierers für seine Center. Doch seine Eltern haben kein Tai Chi gelernt und sein Großvater Yang Zhenduo hat seinen Vater Yang Chengfu nur als Kind und sehr selten gesehen. Die Tradition setzt sich also keineswegs ungebrochen fort, wie von der Familie gern behauptet.

In Deutschland unterrichtet die Yang Familie selbst nicht mehr - abgesehen von wenigen Stunden jährlich von Yang Jun. Es gibt es zwei vom DTB für Kurs-Anrechnung nicht anerkannte Schulen: Das Center Berlin von J. Mergner und das Center Köln von F. Grothstück (s. auch Tai Chi Kiel Ausbildung). Der DTB als Deutscher Dachverband erkennt den Unterricht dieser Center nicht an, da die DTB-Standards für Teilnehmerschutz und Transparenz auf denen des Weiterbildung Hamburg basieren. In Deutschland betrifft dies das Yang Chengfu Taijiquan Center Berlin unter Leitung von Johnannes Mergner und das Yang Chengfu Taijiquan Center Köln unter Leitung von Frank Grothstück.


Yang Chengfu Taiji Center

 In 1998 Grandmaster Yang Zhenduo and Master Yang Jun founded the "International Yang Style Tai Chi Chuan Association".

In this association all teachers and Taiji schools, which are authorised by the Yang family, are united under the name "Yang Chengfu Tai Chi Chuan Center".

" Yang Chengfu Tai Chi Chuan Centers" are the only Tai Chi Chuan schools which are formally certified by the International Yang Style Tai Chi Chuan Association.


res.

Die Zirkel Berlin und Köln diskutieren aktuelle Beiträge, kaum Bekanntes und Insider-Infos zu Themen  zu Meistern wie Chu Kinghung, Yang Jun und Yang Zhenduo.

 

Häufig wird kritisiert, dass sich Yang Jun als "Tai-Chi-Ambassador" geriert und zugleich auf Esoguru.com vertreten ist.


Yang Family Tai Chi Chuan Traditional Form - reviewed

DTB´s unique methodology has led to more objectivity and fact checking in the realm of Taijiquan and Qigong. In that framework scientific research provides strong evidence that claims of Yang Family members since Yang Luchan have to be revised. The same goes for Yang Jun´s International Association and its Yang Chengfu Taijiquan Centers. Especially the widespread belief that internal energy is only used in Tajiquan, Bagua and Xinyiquan should bereviewed. Eastern Martial Arts like Jiujitsu, Judo, Aikido and Wado-Karate use internals that resemble strongly or are identical to those described by Yang Family members eg Yang Chengfu (source: Shindo Yoshin Ryu Jujutsu). German Taiji instructors corroborate this thesis - see www.stephan-langhoff.eu.

Yang Family Tai Chi Chuan - Methodologie

Der Dt. Taichi-Bund (DTB) analysiert renommierte Yang-Chengfu-Institutionen, den Meister Yang Chengfu selbst und den Stammbaum der Yang Familie bis hin zum gegenwärtigen Linienhalter Meister Yang Jun . Dabei werden unterschiedliche Methoden und Ansätze kombiniert.

Dazu gehören auch größere Zusammenhänge aus anderen Wushu- und Budo-Systemen wie Jujutsu und Wado-Karate von Hironori Otsuka.

Fazit: Objektiver Vergleich und Austausch fehlen häufig. Wirklich qualifizierte Tai-Chi-Ausbildung erfordert: Mehr Hintergrund-Wissen, belegbare Fakten, Transparenz und Teilnehmer-Schutz. Dies leisten die bundesweiten DTB-Fortbildungen.

Tai Chi Symposium - "... direkt von der Quelle" und "EINE Familie"

Das Internationale Tai Chi Chuan Symposium für Gesundheit, Bildung und kulturellen Austausch präsentiert das Traditionelle Tai Chi Chuan "Direkt von der Quelle" vom 6. bis 11. Juli 2014. Anmerkung am Rande: Finanzielle Spenden und Suche nach Spendern nimmt beim Symposium seltsame Züge an. Für eine Spende kann man nicht nur einen Brief von Yang Jun bekommen sondern ein Dinner mit den Großmeistern. Manche vergleichen das mit US-Szene-Begriffen wie "cash-cow", "Tai Chi Ambassador" und sogar "Tai-Chi-Clown", die an anderer Stelle zitiert wurden. Siehe dazu auch Meister Yang Juns Auftritt bei Eso-Guru hier: Dr. Stephan Langhoff über Tai Chi Symposium 2009, 2014. Eine tiefergehende Diskussion um Graduierungen wie Meister siehe www.tai-chi-meister.de

Tai Chi Symposium 2014

Der offizielle Abschluss-Bericht zum zu ende gegangenen Tai Chi Symposium in Louisville Kentucky weist eine recht geringe Teilnehmerzahl aus - offenbar nur ca 260 Kongressteilnehmer waren gekommen. Aufhorchen läßt die Zahl der anwesenden Instruktoren der Yang Family: Offenbar nur ca. 20! Was ist das falsch gelaufen und was hätte Veranstalter Yang Jun besser machen können?

Yang Family und Tai Chi Symposium 2009 -2014

Eine spannende Frage ist, warum auf dem Tai Chi Symposium 2009 und auf dem Tai Chi Symposium 2014 der ältere Yang-Familien-Zweig, der auf Yang Chengfu Sohn Yang Shouchung zurückgeht, nicht in Erscheinung trat. Dies ist umso interessanter, weil ja das Tai Chi Symposium 2014 unter dem Motto stand "All Taijiquan is ONE Family" und die Meister der anderen Familien-Stile auch mitgewirkt haben (Quelle: Yang-Family, Tai Chi Symposium 2014, Yang Familie). Es klingt für Insider widersprüchlich und sieht nach Kalkül aus, die "eigentlich traditionellere" weil ältere Yang-Familien-Form zu übergehen. Als Erbe der Yang-Familie soll also Yang Chengfu Center von Yang Juns International Yang Style Taijiquan Association öffentlich und "quasi offiziell" aufgebaut werden. Dies hat sich schon in der Vergangenheit als keine solide, objektive Qualitätssicherung erwiesen - bekanntlich hat Yang Chengfu ja darauf bestanden, dass seine Ausführung das Optimum darstelle und Veränderungen zu einem disaster führen müßten. Eine weitere unbequeme Frage wäre, warum die Ausführung von Fu Zhongwen nicht als "Prototyp" der am besten bewahrten Yang-Chengfu-Form gelten darf. Beides könnte man als "politische Strategie" der chinesischen Ministerien einordnen. Meister Fu ist bekannt für seine Fajin-Übungen - s. Fajin.

 

Yang Chengfu Tai Chi Chuan Center Köln Berlin - Arbeitgruppen

Die Zirkel Berlin und Köln diskutieren aktuelle Beiträge, kaum Bekanntes und Insider-Infos zu Themen Yang Chengfu Deutschland, Yang Chengfu Center und zu Meistern wie Chu Kinghung, Fu Shengyuan, Fu Zhongwen, Tung Ying Chieh, Yang Jun, Yang Shouchung und Yang Zhenduo.

Ein übergeordnetes Methodik-Thema ist dabei die spannende Frage, ob die Yang-Family Puristen waren oder ob sie Änderungen im Kollektiv mit ihren Schülern entwickelt haben. Manches spricht für das letztere - etwa die Schwert-Formen und die Säbel-Formen.

Taiji Quan Qigong Ausbildung Frankfurt Wiesbaden - Britt berichtet: Qigong Ausbildung Frankfurt Wiesbaden.

Qigong und Taiji Lernen in München, Nürnberg und Dortmund - DTB-Lehrer Jochen informiert: Qigong Ausbildung München Nürnberg Dortmund.




Siehe auch die Zirkel Yang Chengfu Center/ IYSTCCA/ IA  - Feedback, Bewertungen, Eindrücke, Abstimmungen, Updates


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